Vier Adventslichter – eines brennt.

Gemeinsam spenden zum 1. Advent

 

Jeden Adventssonntag möchten wir Euch einer der vier Organisationen, an die gespendet wird, vorstellen. Wir starten mit der HACKER SCHOOL.

Gemeinnützig durch ehrenamtliches Engagement
Programmierkurse für Kinder und Jugendliche möglich machen!

Die Hacker School ist ein Team, das für digitale Bildung brennt und jungen Menschen die Welt der IT mit Spaß und Kreativität zugänglich macht. Durch die Einbindung von Unternehmen, Schulen, Netzwerken und der Politik machen sie dieses Ziel zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe. Ihre Mission: Mit ihren niedrigschwelligen Kursen begeistern sie junge Menschen, insbesondere auch Mädchen und Jugendliche aus sozio-ökonomisch benachteiligtem Umfeld, fürs Programmieren und vermitteln die nötigen Skills für die Zukunft.

Spendenscheckübergabe teemer an Hacker School
Besuch und Scheckübergabe bei der Hacker School mit Marie Matern (mitte) und Gwendolin Neitzel (rechts)

Wir haben gefragt…

1. Erzählt unserer Community doch etwas über Eure Organisation und welche
wichtige Arbeit, die Hacker School leistet?

Es war im Jahr 2014 (nächstes Jahr feiern wir also unser 10-jähriges Jubiläum 😉 ). Die digitale Transformation war weltweit eines der wichtigsten Wirtschaftsthemen und der digitale Wandel nahm immer mehr Fahrt auf. In Hamburg entschloss man sich jedoch, dass Informatik weiterhin kein Pflichtfach an den Schulen der Hansestadt sein soll. Die Gründungsstunde der Hacker School! Denn drei Hamburger Unternehmer aus der IT- und Medienbranche beschlossen: Dann machen wir das eben und stellen Programmierkurse für Anfänger*innen auf die Beine. Das Ganze mit Spaß und viel Praxis. Über die Jahre ist aus dieser privaten Initiative ein bundesweit agierendes Sozialunternehmen gewachsen – denn das ist die Hacker School heute. Wir bekommen finanziellen Support von großartigen Stiftungen und tollen Unternehmen, auf die wir als gemeinnützige Organisation angewiesen sind. Und so erreichen wir – ob direkt in den Schulen oder in den Freizeitkursen – tausende von Jugendlichen, zeigen ihnen die kreativen und coolen Möglichkeiten der IT und vermitteln ihnen die 21st century skills.

2. Warum ist eine Hacker School so wichtig und welche Lücke schließen sie in unserem deutschen Bildungssystem?

Wir dürfen die Schulen mit dem Thema digitale Bildung nicht alleine lassen, denn alleine können sie es nicht schaffen. Dafür gibt es zu viel zu tun und das in sehr kurzen Innovationszyklen. Das deutsche Bildungssystem ist eher träge. Die Entwicklung in der Digitalisierung dagegen geht rasend schnell. Deswegen beruht das Konzept der Hacker School auf Kooperationen mit aktiven Unternehmen aus der IT-Branche. Hier sitzen die Profis am Puls der Zeit. Und sie gehen mit uns online in die Schulen, geben die Kurse und vermitteln neben skills auch Einblicke in die Berufsfelder der IT-Welt. Das ist ein Paket, das Schulen alleine so nicht liefern können. Wir unterstützen sie bei ihrem Bildungsauftrag und die Schulen, die uns kennen, sind dafür sehr dankbar.

3. Gibt es aktuell wichtige Projekte, für die Sie sich besonders starkmachen möchten?

Unser Fokus liegt ganz klar auf dem Format Hacker School @yourschool. Damit gehen wir bundesweit online in Schulen und haben die Möglichkeit, wirklich alle Jugendlichen zu erreichen und fürs Programmieren zu begeistern. Vor allem auch Mädchen, die oft denken, sie können das nicht, aber auch sozio-ökonomisch benachteiligte Jugendliche, die von Zuhause aus nicht die Möglichkeit haben, in ihrer Freizeit solche Kurse zu besuchen. Für diese Zielgruppe bauen wir in Hamburg (als Testgebiet) auch gerade das Format @yourschool PLUS auf, mit dem wir vor Ort an Schulen sind, die in herausfordernden Stadtteilen liegen (Schulen mit dem Sozialindex 1 oder 2). Für die Mädchen machen wir einmal im Monat zudem eine GIRLS Hacker School, was uns auch sehr am Herzen liegt, denn wir wollen mit der Hacker School eine Chancengleichheit, unabhängig von Geschlecht und Herkunft erreichen.

4. Wie finanziert sich die Hacker School?

Wir haben ein sogenanntes 5- Säulen – Modell. Den größten Teil unseres Finanzbedarfs decken Förderungen von Stiftungen. Dazu kommen Mittel aus öffentlichen Mitteln. Die Beantragung öffentlicher Gelder bedeutet für uns allerdings einen massiven Zeit- und Bürokratieaufwand, den wir aber gerne leisten, wenn es sich lohnt. Auch Spenden von Unternehmen machen einen wichtigen Teil aus. Dann gibt es noch private Spenden , die aber eher einen kleinen Teil unserer Einnahmen ausmachen. Und dann sind da noch die Kursgebühren für die außerschulischen Kurse . Diese haben wir aber eher eingeführt, um Commitment zu schaffen, denn sie decken nur einen marginalen Anteil unseres finanziellen Bedarfs. Zudem ist die Kursgebühr frei wählbar, was auch eine kostenlose Teilnahme ermöglicht, denn digitale Bildung soll nicht an fehlendem Geld scheitern. Die Schulkurse sind grundsätzlich kostenfrei.

5. Gibt es allgemeine Tipps für unsere Kunden und Kundinnen, die Euch wichtig sind, wenn es um das Thema digitale Bildung geht?

Zum Lernen ist man nie zu alt! Und man kann auch nicht früh genug damit anfangen. Die GIRLS Hacker School ist offen für Mädchen und Frauen von 11 – 99 Jahre. Wenn unter den Kundinnen also Mütter mit Töchtern sind – warum nicht mal zusammen das Programmieren ausprobieren. Bei der Hacker School lernt sich das mit viel Spaß und Kreativität. Und mal ehrlich: Wir sind im Alltag überall von Digitalem umzingelt. Wir sollten alle auch erkunden, welche Codes und Algorithmen da dahinterstecken. Bei der Hacker School finden wir es gemeinsam raus.

Liebe Community, wenn Euch die Hacker School genauso gut gefallen hat wie uns, unterstützt das Projekt gerne. Fragt in der Schule Eurer Kinder nach einer möglichen Zusammenarbeit mit der Hacker School. Macht auf das Projekt regional aufmerksam. Spendet einen kleinen Betrag. Werder selbst ein Hacker, wenn ihr IT-Entwickler:in seid. Unterstützt die digitale Bildung der nächsten Generationen, mit uns gemeinsam.

Wir bedanken uns bei der Hacker School für den tollen Termin und den Einblick in die tägliche Arbeit. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

First date with teemer.

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