Wozu eigentlich… Cloud Computing?

Cloudcomputing bedeutet, dass Daten und Anwendungen nicht auf dem eigenen Endgerät gespeichert oder ausgeführt, sondern über einen Online-Zugang abgerufen werden.

Die Idee ist nicht ganz neu. Es leuchtet im privaten Gebrauch schnell ein, die wichtigsten Daten nicht auf einem USB-Stick zu speichern, der aus der Hosentasche fallen kann. Ein von überall erreichbarer Speicher ist die Lösung. Und „die Cloud“ die Antwort. Haben Sie sich schon einmal eine Datei per E-Mail geschickt, um Sie verfügbar zu haben? Dieses Vorgehen verfolgt dasselbe Prinzip wie professionelle Cloudspeicher.

Noch mehr Nutzen bringt die Cloud, wenn nicht nur die Speicherung erfolgt, sondern dort ganze Anwendungen ausgeführt werden. Insbesondere, wenn viele Personen mit denselben Informationen arbeiten und die Datenmenge besonders groß ist. Facebook beispielsweise: Da greifen wirklich viele Menschen drauf zu (derzeit etwa 1.5 Mrd. täglich) und erschaffen und verändern Daten. Die Datenmenge ist so gigantisch und ändert sich so häufig, dass eine Offline-Variante sehr witzlos wäre.

Heute ist Cloudcomputing im privaten Leben allgegenwärtig. Die meisten Apps auf Smartphones, E-Mailing und Online-Speicher sind genau das: Anwendungen in der Cloud.

Wo diese „Cloud“ liegt, das kann ganz unterschiedlich sein. Bei teemer ist das ein Anbieter, mit Rechenzentren in der Umgebung Hamburgs. Der ist besonders sicher. Es arbeitet extrem schnell und zuverlässig. Zudem werden alle Daten an zwei Standorten gespeichert und innerhalb der zwei Standorte jeweils zweimal. Es geht also nichts verloren.

Wozu nun Cloudcomputing in der Zahnarztpraxis?

Im Vergleich zu traditionellen lokalen Installationen bieten Cloudanwendungen auch für zahnärztliche Bereiche klare Vorteile:

Mobiler Zugriff von überall – das ist vielleicht die offensichtlichste Änderung zu lokalen Installationen. Greifen Sie von überall mit einem Browser, Handy oder Smartphone auf die Informationen zu. Ob an mehreren Standorten ihrer Praxis oder von außerhalb. Das ermöglicht –für den, der es wünscht – z. B. den Einblick vom Urlaub, was gerade in der Praxis vor sich geht.

Kommunikation – Keine Frage: Das Internet und die massenhafte Verbreitung von Handys hat die Art und Weise unserer Kommunikation enorm vereinfacht. Weil es einfach ist. Und schnell. Und direkt endlose Personen angesprochen werden können, die irgendwo auf der Welt sein können. Dazu können Medien verwendet werden. Stellen Sie sich nun vor, wie Sie eine Teamsitzung online abhalten oder einen Experten von Übersee in einen besonders schweren Fall dazuschalten um einen 3D-Scan zu diskutieren.

Geräte- und Betriebssysteme unabhängig – Weil diese Form der Software im Browser läuft, ist es fast egal, über was für ein Gerät der Zugriff erfolgt. Ob über einen Mac oder einen Windows-PC, Laptops oder mobile Endgeräte. Solange eine stabile Internetverbindung besteht und die Anwendung für die entsprechende Bildschirmgröße optimiert ist, kann die Software aufgerufen werden.

Backups und Updates – erfolgen automatisch im Hintergrund. Kein Datenverlust, keine Backups auf USB-Sticks. Und keine Updates per Download oder CD einspielen. Dieser Aufwand entfällt für die Praxis gänzlich. Der Softwarehersteller wird hier zum Serviceanbieter und Sie können sich auf das konzentrieren, was für Sie und Ihre Patienten im Mittelpunkt steht. Wer jemals einen wirklichen Datencrash, Systemausfälle oder Hackangriffe erlebt hat, kann nachvollziehen, was eine hohe und mehrfach zertifizierte Datensicherheit bedeutet.

Vernetzung und Kooperationen – Die Zusammenarbeit wird auch außerhalb der Räume Ihrer Praxis verbessert. Durch die Kommunikation über das Internet können andere Softwarekomponenten eingebunden und angedockt werden. So können beispielsweise Personaleinsatzplaner, ein Controllingtool oder die Vernetzung mit Kollegen direkt in Ihrem Praxismanagementsystem integriert werden.

Technisch auf dem neuesten Stand – Auch der Zugang zu derartigen Anwendungen, die erst über das Internet Ihren vollen Wert entwickeln, wie z. B. künstliche Intelligenz, Big Data- oder Community Anwendungen werden anknüpfbar.

Genau wie das Internet selbst, sind cloudbasierte Anwendungen der moderne Weg von Software und werden zunehmend Einzug in Unternehmensanwendungen finden. Die Vorteile dafür liegen auf der Hand. Für teemer ist daher der Weg klar: Wir gehen cloud.

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